Islamischer Extremismus

Islamistischer Extremismus ist eine weltweite Bedrohung, die aktueller denn je eine hochbrisante Thematik darstellt und global eine wachsende Anzahl an Unterstützern findet. Die Anschläge am 07./08. Januar 2015 in Paris sind erneut ein furchtbarer Beweis dafür. Erklärungsversuche fokussieren meist einen starken, einseitigen Einfluss von ideologischen Komponenten. Denn die Radikalisierung ist ein komplexer Entwicklungsprozess, bei dem eine mangelnde gesellschaftliche Integration meist ein Ausgangspunkt ist. Hierbei soll die ideologisch-religiöse Wirkung keinesfalls vernachlässigt werden, sondern um Wirkungen sozialer Mechanismen in Radikalisierungs- und Deradikalisierungsmaßnahmen von Individuen und Kollektiven erweitert werden. Hinzukommt ein zivilgesellschaftlicher Lösungsvorschlag für mögliche Deradikalisierungsstrategien.

Es wird betont, dass dies als Vorschlag oder Anregung verstanden werden soll. Mögliche Umsetzungen als bürgerliche Initiativen können, aber müssen sich nicht darauf beziehen.

Dennoch sollen folgende Fragen diskutiert werden: Kann eine gewaltfreie Beseitigung von islamistischem Terror gelingen? Inwiefern können gewaltbereite, islamistische Extremisten in die Zivilgesellschaft re-integriert oder sogar „demokratisiert“ werden? Kann die Zivilgesellschaft diese komplexe Aufgabe überhaupt erfolgreich übernehmen? Vor welchen Herausforderungen steht die Zivilgesellschaft, damit langfristig gewaltbereite, islamistische Terrororganisationen an „Erfolg“ verlieren?

Einen ausführlichen Beitrag von Simon Lenhart zum Thema islamischer Extremismus finden Sie hier

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